Nintendo DS Lite

Ende 2004 erschien das Nintendo DS als Nachfolger des sehr erfolgreichen Gameboy Advance. Und obwohl Rechen- und Grafikleistung im Vergleich zur Konkurrenz geradezu lächerlich wirken, lässt der Einsatz eines zweiten LCD-Bildchirms, der darüberhinaus auch touch-sensitive ist, viel Spielraum für neuartige Anwendungen und Games. Durch Verwendung recht weit verbreiteter ARM-Prozessoren und durch die Verfügbarkeit der einfach zu handhabenden Flash-Karten, existiert eine sehr umfangreiche Homebrew-Szene, die den NDS regelmässig mit neuen Anwendungen, Emulatoren und Games versorgt.

 

Moonshell 2: Multimedia-Player für viele Audio-Formate und Video-Player für´s eigene DGP-Format
Wolfenstein 3D Port: hier mit kommerziellen "Spear of Destiny" Mod
jEnesisDS: fast perfekt funktionierender SEGA MegaDrive Emulator
DS Doom: 1:1 Umsetzung des Dos-Klassikers, sogar mit Multi-Player Feature via WLAN

 

Die technischen Daten im Überblick:

Erstveröffentlichung:
2004
Prozessor:
32bit ARM946E-S @ 67 MHz + ARM7TDMI @ 33 MHz

Grafik:

2x 256x192 bei 262'144 Farben
Speichermedium:
ROM-Module, diverse Flashcards mit Micro SDHC-Cards
Ausgänge:
1x Kopfhörer, abgespecktes WLAN 802.11b mit WEP-Verschl.
Verkaufszahlen:
ca. 100 Millionen für alle Systeme (DS, DSLite, DSi), Tendenz: steigend

 

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